Wir haben eine Petition gestartet, um den Argumenten in unserem Brief mehr Nachdruck zu verleihen - sofern diese Sie überzeugen und Sie uns durch Unterzeichnen unterstützen wollen.

Sie können die Adresse https://openpetition.de/!hbdbj gern weiterverbreiten, und als Unterstützer unterzeichnen.


Kurz-Überblick über den als PDF verfügbaren Brief:


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper,
sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Stadt Stuttgart,

nach monatelang eingeschränktem Schulbetrieb und Lernen auf Distanz ist es das gemeinsame Ziel von Politik und Elternschaft, nach den Sommerferien den Präsenzunterricht dauerhaft und sicher zu gewährleisten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Delta-Variante hat sich die Situation für die - zumeist ungeimpften - Schüler:innen nochmals verschärft. Daher gilt es nun, alle zur Verfügung stehenden Mittel zum maximalen Schutz unserer Kinder auszuschöpfen. Ganz im Sinne des vielfach zitierten Schweizer Käsescheiben-Modells.
Die im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart durchgeführte Studie des IGTE liefert dafür die besten Argumente!
Infektionswahrscheinlichkeiten

Schutz schließt Behaglichkeit nicht aus!
Die in der IGTE-Studie der Universität Stuttgart untersuchten Luftreinigungsgeräte verursachten maximal einen Schalldruckpegel von 49 dB(A), meist deutlich weniger. Dies ist vergleichbar mit einem Kühlschrank und liegt weit unter der durchschnittlichen Klassenlautstärke von 65 dB.
Auch die in der der IGTE-Studie befragten Teilnehmer:innen bestätigen eine hohe Akzeptanz der Geräuschentwicklung der Luftfiltergeräte (siehe Grafiken in Studie und PDF).

Die Ausstattung von 2.700 Schulräumen in Stuttgart mit mobilen Luftreinigungsgeräten kostet bei einem angenommenen Geräte-Anschaffungspreis von 3.000 Euro insgesamt 8,1 Mio. Euro, wovon Bund und Land die Hälfte der Kosten tragen. Für den Stuttgarter Haushalt bedeutet das somit eine Investition von ca. 4 Mio. Euro. Nach der Entlastung des Stuttgarter Haushalts von monatlich 4,3 Mio. Euro für Selbsttests der Schüler:innen durch die Kostenübernahme durch das Land Baden-Württemberg wäre die Anschaffung innerhalb eines Monats gedeckt.
Luftreinigungsgeräte sind auch nach der Pandemie sinnvoll, da sie nachhaltig zu einer besseren Luftqualität in den Räumlichkeiten beitragen. Sie schützen generell vor Krankheitserregern und filtern Feinstaub aus der Luft. Die Pandemie lässt uns keine Zeit, auf fest verbaute Raumluftanlagen im Rahmen langwieriger Sanierungen zu warten.
Wir Eltern zählen jetzt auf Ihren persönlichen Einsatz: Helfen Sie mit und sorgen Sie dafür, dass mobile Luftreinigungsgeräte die Lernumgebung unserer Kinder deutlich sicherer machen. Stimmen Sie für die Beschaffung dieses weiteren, zuverlässigen Bausteins zur Bekämpfung des Coronavirus!

Presseerklärung Luftfilter als PDF