Zum Bürgerhaushalt 2014/2015 hat der GEB die folgenden Vorschläge eingereicht. Bitte unterstützen Sie diese mit Ihrer Stimme. Durch Klick auf den jeweiligen Link gelangen Sie direkt zur Abstimmung.

Schulsozialarbeiter für jede Stuttgarter Schule
Es wird beantragt, dass ein Programm aufgelegt wird zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit an den Stuttgarter Schulen. Ziel ist, dass so schnell wie möglich jede Stuttgarter Schule mindestens eine Sozialarbeiterstelle zugewiesen bekommt. Dabei sollte gewährleistet sein, dass den Kindern und Jugendlichen jeweils geschlechtsspezifische Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die vielfältigen Themen, Probleme und Auffälligkeiten, die das Schulleben heute negativ beeinflussen, brauchen unsere Aufmerksamkeit im Sinne von präventiver Arbeit anstatt eines Reparaturbetriebes. Die Lehrkräfte sollten sich mehr auf ihre originäre Aufgabe konzentrieren können. Außerdem halten wir es für notwendig, dass die Schüler und Schülerinnen Ansprechpartner an der Schule haben, die unabhängig vom Schulbetrieb sind. Eine enge Kooperation und Teamarbeit zwischen Lehrerkollegium und Schulsozialarbeit ist unabdingbar.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3983

Erhöhung der den Schulen zur Verfügung stehenden Schulbudgets
Die Schulbudgets haben in der Vergangenheit mit der Entwicklung der Preise nicht Schritt gehalten, sondern waren im Gegenteil noch zusätzlich Sparverpflichtungen unterworfen. Die Entwicklung im Bereich Lernmittel z.B. durch Bildungsplanreformen, Fächerverbünden und einmalig nutzbaren  Arbeitsheften hat zur Folge, dass die gesetzlich garantierte Lernmittelfreiheit von den Schulen nicht mehr  ausreichend gewährleistet werden kann ohne dass an anderer Stelle empfindlich eingespart werden muss. Darüber hinaus trifft man häufig überaltertes Schulmobiliar und abgenutztes Schulmaterial sowie nicht zeitgemäße technische Ausstattung. Wir fordern, dass zunächst die derzeitigen Etats deutlich erhöht werden, um Mobiliar, Inventar und Lern- und Lehrmittel auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Weiterhin fordern wir, dass der Schuletat zukünftig in Höhe der jeweiligen amtlich festgestellten Inflationsrate automatisch erhöht wird. Bei der EDV-Ausstattung muss Ziel sein, mindestens den Landesdurchschnitt zu erreichen.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/5260

Energetische Schulhaussanierung
Es besteht die Gefahr, dass im Rahmen des Abbaus des Sanierungsstaus an den Schulen die dringend notwendige energetische Sanierung vernachlässigt wird. Es ist beispielsweise zu beobachten, dass ein undichtes Flachdach mit großem Aufwand und hoher Dämmung saniert wird – nicht jedoch die Fassade des Gebäudes gedämmt wird. So sind Folge-Bauschäden (Schimmelbildung) vorprogrammiert. Alle Schulen, bei denen größere Sanierungsmaßnahmen anstehen, sollten im Rahmen dieser Sanierung energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Eine energetische Schulhaussanierung aller Schulgebäude sollte bis 2017 abgeschlossen sein – ganz im Sinne der Ziele des Klimaschutzabkommens bis 2020.
Vorschlag von der Moderation aus dem Netz genommen, sinngemäß ähnlicher Vorschlag lautet:
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3922

Aufstockung von pflegerischen Kräften an Sonderschulen für geistig und körperlich behinderte Kinder, aber auch
an Regelschulen, die behinderte Kinder aufnehmen
Wir halten es für dringend notwendig, dass sowohl an Sonderschulen als auch an entsprechenden Regelschulen mehr festes Personal angestellt wird (Krankenschwestern, Kinderpflegerinnen). Die anstehende Inklusion macht einen schrittweisen Ausbau in diesem Bereich dringend erforderlich.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3987

Ganztagsschulen - Halbtagsschulen
Die vom Gemeinderat beschlossenen Standards für die Ganztagsschule müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden! Um eine echte Wahlfreiheit für die Eltern zwischen Halbtags- und Ganztagsschule zu gewährleisten, müssen die jeweiligen Möglichkeiten gleich gut verteilt sein, also kein Sparprogramm an den Halbtagsschulen zugunsten der Ganztagsschule sowie eine wohnortnahe Entscheidungsmöglichkeit zwischen den beiden Schulformen. Um der beruflichen Flexibilität der Eltern zu entsprechen muss auch für die Halbtagsschülerinnen und -schüler ein warmes Mittagessen angeboten werden. Auch die zusätzlich buchbaren Betreuungsstunden dürfen nicht bis 14.00 Uhr beschränkt werden, sondern müssen mindestens bis 16.00 Uhr ausgeweitet werden. Auch die Ferienbetreuung für die Halbtagsschülerinnen und –schüler muss auf dem aktuellen Niveau (Waldheime, Jugendfarmen, usw. ) erhalten bleiben. Die Eltern müssen auch weiterhin in allen Schularten in die Qualitätsentwicklung zwingend mit eingebunden werden. Es reicht dabei nicht, regelmäßige Feed-Back-Runden einzurichten, es muss eine konkrete Umsetzungsbereitschaft vorhanden sein. Der Ausbau von Ganztagsangeboten an weiterführenden Schulen darf nicht aus dem Auge verloren werden – auch für 10 bis 14jährige Kinder muss eine verlässliche Betreuung gewährleistet werden.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/5263

Schulsekretär/-innen / Verwaltungsassistent/-innen
Durch die Bonuscard-Regelung, Jugendbegleiter-Abrechnungen etc. sind die Schulsekretariate zusätzlich belastet. Wir fordern eine deutliche Aufstockung der Zuteilungszahlen für die Schulsekretariate. Zusätzlich muss jede Schule zur Entlastung der Schulleitung noch einen Verwaltungsassistenten/-in zugeteilt bekommen, um den erheblich gestiegenen Verwaltungsanforderungen des laufenden Betriebes gerecht zu werden.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/5269

Kostenfreie Nutzung des ÖPNV bei schulischen Veranstaltungen
Für Fahrten zu schulischen Veranstaltungen außerhalb der Schule wie z.B. zum Schwimmunterricht, dem literaturbegleitenden Theaterbesuch oder dem Museumsbesuch müssen von den Schülern Einzelfahrscheine gelöst werden müssen. Ein von den Schülern privat gekauftes Schüler-Monatsticket („Scool-Abo「) kann aufgrund der Nutzungsbedingungen nicht in allen Fällen genutzt werden. Die Prüfung im Einzelfall (wer besitzt ein solches Abo, wann und für wen ist es im gesamten Netz gültig) ist mit erheblichem organisatorischem Aufwand verbunden.Wir fordern daher, dass Fahrten einer Schulklasse in Begleitung einer Lehrerin/eines Lehrers im öffentlichen Personennahverkehr zukünftig kostenfrei sind.
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3988

Die Kürzung der Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft muss zurückgenommen werden
Es darf nicht sein, dass staatliche und private Schulen gegeneinander ausgespielt werden.
Vorschlag von der Moderation aus dem Netz genommen, sinngemäß ähnlicher Vorschlag lautet:
www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/2984

Zusätzliches
Es gibt verschiedene Vorschläge in den Stadtbezirken, die sich mit den fehlenden Sporthallenkapazitäten befassen:
Für Feuerbach ist es der Vorschlag 3160, für Degerloch / Waldau ist es der Vorschlag 4560

Der GEB hat ein Positionspapier zur GTS veröffenlticht. Dieses finden Sie hier.

Zum ersten Mal bietet die Stadt Stuttgart für die Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2012/2013 eine Mitwirkung im Rahmen eines „Bürgerhaushalts“ an. Auch wenn die Einflussmöglichkeiten beschränkt sind, sollten wir Eltern uns die Möglichkeit nicht entgehen lassen und im Interesse unserer Kinder Einfluss nehmen.

Vom 1. bis zum 29. Juli können unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de Vorschläge eingereicht und über die Vorschläge abgestimmt  werden. Die „TOP 100“ – also die ersten 100 Vorschläge mit den meisten Stimmen werden dann weiter von der Stadtverwaltung aufgearbeitet und fließen in die Haushaltsberatungen mit ein.

Um sicher unter die „TOP 100“ zu kommen, schlägt der Gesamtelternbeirat vor, ein Thema in den Vordergrund zu stellen: Ausbau der  Schulsozialarbeit an den Stuttgarter Schulen.

Unsere Forderung zu diesem Punkt lautet wie folgt:
„Es wird beantragt, dass ein Programm aufgelegt wird zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit an den Stuttgarter Schulen. Die Schulsozialarbeit darf sich nicht nur auf Haupt-, Werkreal-, Sonder- und berufliche Schulen beschränken. Ziel ist, dass so schnell wie möglich jede Stuttgarter Schule mindestens eine Sozial­arbeiterstelle zugewiesen bekommt. Dabei sollte gewährleistet sein, dass den Kindern und Jugendlichen jeweils geschlechtsspezifische Ansprechpartner zur Verfügung stehen.“

Natürlich ist uns auch jede andere Forderung aus dem Bereich der schulischen Bildung willkommen. Die weiteren Forderungen aus dem beigefügten Forderungskatalog des Gesamtelternbeirates zum Doppelhaushalt 2012/2013 haben wir ebenfalls gemeldet. Unser Autoren-Name lautet: geb-schule.

Der Punkt "Kostenfreie Nutzung des ÖPNV bei schulischen Veranstaltungen" wurde bereits von einem anderen Vorschlag (Nr. 138) aufgenommen, deshalb wurde unser Vorschlag wieder gelöscht.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Zum GEB Forderungskatalog zum Doppelhaushalt 2012

 

Liebe Eltern an den Stuttgarter Schulen,

zum ersten Mal bietet die Stadt Stuttgart für die Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2012/2013 eine Mitwirkung im Rahmen eines „Bürgerhaushalts“ an. Auch wenn die Einflussmöglichkeiten beschränkt sind, sollten wir Eltern uns die Möglichkeit nicht entgehen lassen und im Interesse unserer Kinder Einfluss nehmen.

Vom 1. bis zum 29. Juli können unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de Vorschläge eingereicht und über die Vorschläge abgestimmt werden. Die „TOP 100“ – also die ersten 100 Vorschläge mit den meisten Stimmen werden dann weiter von der Stadtverwaltung aufgearbeitet und fließen in die Haushaltsberatungen mit ein.

Um unter „TOP 100“ sicher zu kommen, schlägt der Gesamtelternbeirat vor, ein Thema in den Vordergrund zu stellen: Ausbau der Schulsozialarbeit an den Stuttgarter Schulen.

Unsere Forderung zu diesem Punkt lautet wie folgt:

„Es wird beantragt, dass ein Programm aufgelegt wird zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit an den Stuttgarter Schulen. Die Schulsozialarbeit darf sich nicht nur auf Haupt-, Werkreal-, Sonder- und berufliche Schulen beschränken. Ziel ist, dass so schnell wie möglich jede Stuttgarter Schule mindestens eine Sozial­arbeiterstelle zugewiesen bekommt. Dabei sollte gewährleistet sein, dass den Kindern und Jugendlichen jeweils geschlechtsspezifische Ansprechpartner zur Verfügung stehen.“

Natürlich ist uns auch jede andere Forderung aus dem Bereich der schulischen Bildung willkommen. Die weiteren Forderungen aus dem beigefügten Forderungskatalog des Gesamtelternbeirates zum Doppelhaushalt 2012/2013 haben wir ebenfalls gemeldet. Unser Autoren-Name lautet: geb-schule.

Der Punkt "Kostenfreie Nutzung des ÖPNV bei schulischen Veranstaltungen" wurde bereits von einem anderen Vorschlag (Nr. 138) aufgenommen, deshalb wurde unser Vorschlag wieder gelöscht.

 

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Wassmer

Offener Brief an die Kultusministerin von Baden-Württemberg (In Anlehnung an den Appell der GEBs Mannheim und Heidelberg vom Oktober 2010)

Die Realschulen platzen aus allen Nähten!!!  Es ist an der Zeit, dass die Realschulen in den Fokus gerückt werden!

Der GEB forert:

  • Mehr Klassenlehrerstunden und feste Stundenzuweisung für themenorientierte Projekte
  • Eine Nachbesserung von G8
  • Einen Ausbau der beruflichen Gymnasien

Zum offenen Brief

Es bleiben 4.000 LehrerInnen ohne Stelle. Gleichzeitig sehen wir Eltern unsere Kinder nach wie vor mit einer Unterversorgung konfrontiert. In den beruflichen Schulen des Landes fehlen immer noch LehrerInnen, die Klassen in den Realschulen sind voll bis zum Anschlag, in den Gymnasien werden für die im kommenden Schuljahr beginnende doppelte Kursstufe ebenfalls mehr Lehrer gebraucht. Spätestens zum zweiten Halbjahr werden wieder Vertretungslehrer fehlen – dann sollen Rentner und LehrerInnen in Elternzeit die fehlenden LehrerInnen ersetzen. Es darf keinesfalls sein, dass die SchulleiterInnen vom Kultusministerium dazu angehalten werden, Poolstunden zu nutzen und Arbeitsgemeinschaften zu opfern, damit es nicht zu Unterrichtsausfällen kommt. Gerade der Ergänzungsbereich ist wichtig für eine lebendige Schulgemeinschaft. Für die Kontinuität der Schüler-Lehrer-Beziehung wirkt sich die seit Jahren übliche Beschäftigungspraxis des Landes fatal aus: Junge LehrerInnen werden nur bis zum Schuljahresende beschäftigt, müssen sich im August arbeitslos melden und werden dann im September zwar wieder eingestellt, aber meist nicht an derselben Schule. Dies wirkt sich sehr demotivierend aus. Jetzt wird die ganze Misere wieder deutlich, die dadurch entsteht, dass nur 75% der Lehrerstellen bis Juli besetzt werden und der Rest erst zu Beginn des Schuljahres. Andere Bundesländer haben den Uni- oder Hochschulabsolventen dann bereits attraktive Stellen angeboten. Wir fordern Sie auf, hier endlich umzudenken! Tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, um die vakanten Lehrerstellen bis zum Beginn des Schuljahres zu besetzen, und schaffen Sie auch ausreichend Stellen für Krankheitsvertretungen, damit der Unterricht wie geplant stattfinden kann. Für eine gute Bildung unserer Kinder!

gez. Sabine Wassmer gez. Monika Stark-Murgia
Vorsitzende GEB Stuttgart stv. Vorsitzende GEB Stuttgart

 

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